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Samstag, 17. April 2021

Salz in wirksamen Mengen

Ein Gedanke

Walter Gaberthüel an der Jährlichen Konferenz 1993
Foto © Jörg Niederer
"Ich denke, es könnte doch wieder die Zeit kommen, wo man entdeckt, dass man eine Berufung hat, Salz und Licht der Erde zu sein. Und Salz braucht es nicht in riesigen Mengen, Salz braucht es in kleinen Dosen, in wirksamen Dosen." Walter Gaberthüel, pensionierter Pfarrer der Evangelisch-methodistischen Kirche

Ein Bibelvers - Sirach 39,26

"Der Mensch braucht zu seinem Leben vor allem Wasser, Feuer, Eisen, Salz, Mehl, Milch, Honig, Wein, Öl und Kleider."

Eine Anregung

Vermutlich der einzige Pfarrer aus der Evangelisch-methodistischen Kirche in der Schweiz, der dauerhaft im Wallis wohnt, ist Walter Gaberthüel. Nun wurde er von Tillmann Luther, dem reformierten Pfarrer in Visp (VS) interviewt. Das Gespräch beginnt der heute pensionierte Pfarrer mit seinem Berufungserlebnis. Etwas später, im Jahr 1993 entstand das Foto von ihm anlässlich der Jährlichen Konferenz. Seine Erfahrung und sein Wissen brachte er  in seinem aktiven Dienst vielfältig ein. Das wird schnell nachvollziehbar anhand der kompetenten Art, wie er über "seine" Kirche im Interview Auskunft gibt. Hier geht es zum Gespräch: https://youtu.be/y5elNx70uyo

Am Sonntag um 10.15 Uhr feiert die Evangelisch-methodistische Kirche St. Gallen den Gottesdienst auch via Zoom. Wenn Sie live dabei sein möchten, melden Sie sich bitte bei Pfarrer Jörg Niederer.
Spätestens ab Montag kann die Predigt auch auf dem Youtube-Kanal angehört werden: https://www.youtube.com/channel/UClMn0ETErXuxpjmgajiOuPw

Jörg Niederer ist Mitglied im Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika

Donnerstag, 8. April 2021

Segensspuren und Gottvertrauen

Ein Gedanke

Emmanuel und Samuel Sinnadurai an einem 80. Geburtstag im Jahr 2008
Foto © Jörg Niederer
"Niemandem wird etwas weggenommen, weil Flüchtlingen geholfen wird." Volker Kauder, deutscher CDU-Politiker

Ein Bibelvers - Philipper 4,4+5

"Freut euch immerzu, weil ihr zum Herrn gehört. Ich sage es noch einmal: Freut euch! Alle Menschen sollen merken, wie gütig ihr seid. Der Herr ist nahe!"

Eine Anregung

Für meine Eltern und mich wurde Emmanuel, Ruth, Samuel und Tabita Sinnadurai bald schon Verwandtschaft. Und so waren die vier auch beim Ausflug anlässlich des 80. Geburtstags meines Vaters im Jahr 2008 mit dabei. Damals lebten sie schon länger zur Miete im Haus meiner Eltern in Olten, die ihrerseits ins Altersheim gezogen waren. Die Geschichte von Emmanuel und seinem Engagement für die Tamilen in Olten ist mir bestens bekannt. Ich erlebte mit, wie die Heirat mit Ruth arrangiert wurde. Und wenn mich meine Erinnerung nicht im Stich lässt, habe ich in den vier Jahren, als ich in Olten Pfarrer war, auch Samuel getauft. Auf Emmanuel und Ruth konnte man sich immer verlassen. Und was aktuell Philipp Hadorn in einer Würdigung der Familie Sinnadurai schreibt, kann ich voll und ganz unterstreichen. Ihre Segensspuren sind in Olten überall zu finden. Alles Gute in Kanada, und danke für alles, was ihr Gutes in unserem Leben und in der Methodistenkirche getan habt.

Hier geht es zur Würdigung: https://emk-schweiz.ch/2021/04/07/eine-wertvolle-lektion-gelebter-naechstenliebe/

Jörg Niederer ist Mitglied im Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika

Samstag, 30. Januar 2021

Vom Schnauf und einigen Methodistinnen und Methodisten

Ein Gedanke

Kerzenflammen ausblasen mit der Atemluft
Foto © Jörg Niederer
"Glaube schenkt Geborgenheit in der Ungeborgenheit und Halt in der Haltlosigkeit. Glaube ist eine kreative Kraft, die aus sich selbst heraus immer wieder eine engagierte Zuversicht generiert." Herbert Gut, Pfarreileiter Stadt Luzern

Ein Bibelvers - Hiob 33,4 (BasisBibel)

"Der Geist Gottes hat mich erschaffen, der Atem des Allmächtigen macht mich lebendig."

Eine Anregung

Wie wäre es, einmal einige typische Methodistinnen und Methodisten auf anregende und unterhaltsame Weise näher kennen zu lernen? Unter dem Hashtag #Methodistetroffe befragt Lukas Wyser ausgewählte Repräsentantinnen und Repräsentanten der Evangelisch-methodistischen Kirche. Aktuell ist Philipp Kohli an der Reihe, Pfarrer auf dem Bezirk Bäretswil-Uster-Dübendorf. Im Gespräch verrät der Berner Oberländer, dass er das "Zürioberland" seiner Herkunftsheimat vorzieht, und was ihn zur Theologie gebracht hat. Hier geht es zum Videoclip: https://youtu.be/C1routAT66Y

Das Leben beginnt mit einem tiefen Schnauf, und es endet mit dem letzten Atemzug. Ohne Einatmen und Ausatmen gibt es kein menschliches Leben. Und wenn es ums Leben geht, dann immer auch um Gott und um Alles oder Nichts.
Davon handelt die Predigt vom kommenden Sonntag in der Methodistenkirche St. Gallen. Um 10.30 Uhr wird sie per Livestream übertragen auf https://youtu.be/GRhipE8-RnM

Jörg Niederer ist Mitglied  im Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika

Samstag, 7. November 2020

Was Methodisten auszeichnet: Kaffee und Liturgie

Ein Gedanke

Gottesdienst im Methodist Building Washington
Foto © Jörg Niederer
"Gott schreibt viel Komödie. Das Problem ist, dass er es mit so vielen schlechten Schauspielern zu tun hat, die nicht wissen, wie man komisch spielt." Garrison Keillor

Ein Bibelvers - Hiob 13,5

Hiob an seine befreundeten Tröster: "Wenn ihr doch endlich schweigen wolltet! Dann könntet ihr als Weise gelten."

Eine Anregung

Von Garrison Keillor (geboren am 7. August 1942 in Minnesota) kann zurzeit kaum ein Buch auf Deutsch gekauft werden, aber viele in englischer Sprache. Der amerikanischer Schriftsteller und Radiomoderator war und ist eine vielbeachtete Stimme in den USA. Seine schrägen Geschichten von Lake Wobegon sind Kult. Im neusten Werk dringt ein mysteriöses Virus in die guten Leute vom Lake Wobegon ein. Es wird durch unpasteurisierten Käse eines norwegischen Junggesellen übertragen, und führt zu einem episodischen Verlust sozialer Hemmungen.

Von Garrison Keillor gibt es ein liebevoll augenzwinkerndes Portrait der amerikanischen Methodisten. Hier der zweite Teil in einer Übertragung ins Deutsche. Den ersten Teil gibt es hier: https://kircheundgesellschaft.blogspot.com/2020/11/wenn-methodisten-singen-bleibt-kein.html

"Ich bin fest davon überzeugt: Menschen wie diese Methodisten, die es lieben, vierstimmig zu singen, sind die Sorte Menschen, die man rufen kann, wenn man in grosser Not ist."
- An deinem Sterbebett werden sie dich trösten.
- In deiner Einsamkeit werden sie mit dir sprechen.
- Wenn du Hunger hast, werden sie dir Thonsalat auftischen.
- Methodisten glauben an Gebete, aber sie würden lieber sterben, als laut zu beten.
- Methodisten singen gerne, ausser wenn ihnen ein neues Lied oder ein Lied mit mehr als vier Strophen vorgesetzt wird.
- Methodisten glauben, dass ihr Pfarrer sie im Spital auch dann besuchen wird, wenn sie ihm den Aufenthalt dort nicht mitgeteilt haben.
- Methodisten halten sich gewöhnlich an die offizielle Liturgie und empfinden dies als ihren Weg, für ihre Sünden zu büssen.
- Methodisten glauben an Wunder, ja sie erwarten Wunder, besonders während der Sitzungen des Ausschusses für Verwaltung und beim Einsammeln der Kollekte.
- Methodisten glauben, dass die Bibel es im Gottesdienst verbietet, während des Friedensgrusses den Mittelgang zwischen den Bankreihen zu überschreiten.
- Methodisten trinken den Kirchenkaffee, als wäre es ein drittes Sakrament.
- Methodisten fühlen sich schuldig, wenn sie nach ihrem eigenen Hochzeitsempfang im Gemeindesaal nicht zum Aufräumen zurückbleiben.
- Methodisten sind bereit, sogar bis 5 Franken für ein Essen in der Kirche zu bezahlen.
- Methodisten servieren den Dessert in der richtigen liturgischen Farbe der Jahreszeit und denken, dass Erbsen in einem Thunfischauflauf zu bunt wirken.
- Methodisten glauben, dass es in Ordnung ist, sich über sich selbst lustig zu machen und sich nicht zu ernst zu nehmen.

Und abschliessend: Du weisst, dass du ein Methodist bist...
- wenn es 40 Grad im Schatten heiss ist bei einer Luftfeuchtigkeit von 90%, und du trinkst nach dem Gottesdienst immer noch Kaffee.
- wenn du während der Predigt etwas Lustiges hörst und dann alles gibst um möglichst unauffällig zu lächeln.
- wenn Süssigkeiten - genauso wie auch der Kaffee - fest zum Kirchenbudget gehören.
- wenn du einen Star-Wars-Film schaust, und beim Satz "Möge die Macht mit dir sein" mit "und auch mit deinem Geiste" antwortest. 
- wenn - und das ist mein letzter Punkt - es mindestens 10 Minuten dauert, um dich zu verabschieden."


Voranzeige: Was ist gemeint, wenn Paulus in Römer 12,2 schreibt: "Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an"? Und wie sieht ein solches Leben aus. Warum macht es Sinn, unangepasst zu leben? Am Sonntag um 10.30 Uhr gehe ich diesen Fragen in einer live übertragenen Predigt nach: https://youtu.be/bpmpYneosA8

Jörg Niederer ist Mitglied  im Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika

Freitag, 6. November 2020

Wenn Methodisten singen, bleibt kein Auge trocken

Ein Gedanke

Chevy Chase United Methodist Church
Foto © Jörg Niederer
"Alle die glauben, in einer Kirche zu sitzen mache einen Menschen zu einem Christen, müssen dann auch damit rechnen, dass das Sitzen in einer Garage aus ihnen ein Auto machen könnte." Garrison Keillor

Ein Bibelvers - Sprüche 10,26

"Wie Essig für die Zähne und Rauch für die Augen ist der Faule für die, die ihm einen Auftrag geben."

Eine Anregung

Garrison Keillor (geboren am 7. August 1942 in Minnesota) ist ein amerikanischer Schriftsteller und Radiomoderator. Bekannt ist er vor allem wegen seiner Geschichte und Fernsehserie über den fiktiven Ort Lake Wobegon. Religion spielt dort natürlich auch eine Rolle. Die katholische Gemeinde etwa trägt den Namen "Unsere liebe Frau der immerwährenden Verantwortung".

Von Garrison Keillor gibt es ein liebevoll augenzwinkerndes Portrait der amerikanischen Methodisten. Hier der erste Teil in einer Übertragung ins Deutsche. Der zweite Teil folgt morgen:

"Wir machen uns über die Methodisten lustig wegen ihrer Farblosigkeit, ihrer übertriebenen Gemütsruhe, ihrer Angst davor, andere zu beleidigen, wegen ihrer Langsamkeit und auch wegen ihrer heimlichen Vorliebe für Spaghetti Carbonara.

Aber niemand singt wie sie. Wenn du in New York City eine Gruppe von Menschen an einem relativ methodistenfreien Ort bittest, den Refrain von "Michael Row the Boat Ashore" (https://www.youtube.com/watch?v=WrH2qV8NjHw) mitzusingen, treffen dich deren Blicke wie Messer, als hättest du sie dazu aufgefordert, sich bis auf die Unterwäsche auszuziehen. Aber wenn du das mit Methodisten machst, werden sie lächeln das Boot an Land rudern, hinauf bis zuoberst am Strand! Und dann noch hinunter zur Strasse!

Für viele Methodisten gehört es zum Brot der Kindheit, vierstimmig zu singen. Ein Talent, das man sich auf dem Schoß einer Person sitzend aneignet, einer Person, die Alt oder Tenor oder Bass singt. Indem man sein Köpfchen gegen den Brustkorb dieser Person drückt, nimmt man die harmonischen Intervalle in sich auf.

Es ist nur natürlich für Methodisten, mehrstimmig zu singen. Für Solos sind  sie zu bescheiden, für das einstimmige Singen zu wenig gewöhnlich. Wenn Sie in C-Dur beginnen und dann in die Akkorde A7 und D7 gleiten - alle zweihundert von ihnen - dann ist das ein emotional erfüllender Moment. Wenn die Methodisten sich in Harmonie verbinden, entspricht das irgendwie einem Versprechen, einander nicht im Stich zu lassen.

Ich bin fest davon überzeugt: Menschen wie diese Methodisten, die es lieben, vierstimmig zu singen, sind die Sorte Menschen, die man rufen kann, wenn man in grosser Not ist."


Voranzeige: Was ist gemeint, wenn Paulus in Römer 12,2 schreibt: "Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an"? Und wie sieht ein solches Leben aus. Warum macht es Sinn, unangepasst zu leben? Am Sonntag um 10.30 Uhr gehe ich diesen Fragen in einer live übertragenen Predigt nach: https://youtu.be/bpmpYneosA8

Jörg Niederer ist Mitglied  im Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika

Mittwoch, 19. August 2020

Dunkle Flecken christlichen Handelns

Ein Gedanke
Statue von John Wesley vor der Wesley-Chapel in London
Foto © Jörg Niederer
"Wenn du Gott darum bittest, Berge zu versetzten, gibt er dir vielleicht eine Schaufel." Shane Claiborne

Ein Bibelvers - Johannes 8,31.32.34-36
"Da sagte Jesus zu den Juden, die ihm Vertrauen geschenkt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen... Amen, amen, ich sage euch: Jeder, der tut, was die Sünde will, ist ein Sklave der Sünde. Der Sklave aber bleibt nicht auf ewig im Haus, der Sohn bleibt auf ewig. Wenn also der Sohn (Gottes) euch frei macht, werdet ihr wirklich frei sein."

Eine Anregung
Wenn heute Menschen argumentieren, dass die menschenunwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen - etwa von vielen TextilarbeiterInnen und Erntehelfern - zwar bedauerlich, aber leider in einer globalisierten Wirtschaft unumgänglich seien, dann ist das kein neues Argument. So sahen in der Zeit der Entstehung der Methodistenkirchen in den USA viele die Sklaverei - als ein notwendiges Übel.
Dabei darf nicht vergessen gehen, dass die ersten Methodistinnen und Methodisten die Sklaverei ablehnt und klare Worte gegen sie gefunden haben. Pfarrer William B. Lawrence fasst die Fakten unter https://www.umnews.org/en/news/slavery-and-the-founders-of-methodism gut zusammen. Hier das Wichtigste daraus:
1774 veröffentlichte John Wesley seine Haltung zur Sklaverei, die "Thoughts Upon Slavery". Darin beschreibt er das Elend der Sklaven in allen Details. Nur schon die Duldung eines Systems der Sklaverei bezeichnete er als Übel, und jede Person in einem solchen System mache sich daran schuldig. https://docsouth.unc.edu/church/wesley/wesley.html
1780 wurden die amerikanischen Methodistenprediger in den Staaten dazu angehalten, gegen die Sklaverei zu predigen. Sklaven sollten von ihren Besitzern unverzüglich freigelassen werden. Alles andere stehe im Widerspruch zum Gesetz Gottes. Die Methodisten in North Carolina und Virginia hielten dies auch schriftlich verbindlich fest.
In der ersten methodistischen Kirchenordnung von 1785 wird festgehalten, dass wer Slaven kaufe oder verkaufe, sofort aus der Mitgliedschaft der Kirche zu entlassen sei, es sei denn, der Kauf geschehe, um Slaven zu befreien.
Im Jahr 1800 veröffentlichte die Generalkonferenz der Methodisten einen Hirtenbrief, unterzeichnet von Thomas Coke, Francis Asbury und Richard Whatcoat, in dem die Versklavung von Schwarzen "das grösste nationale Übel" genannt wird. Das ganze Neue Testament spreche in klarster Weise gegen die Sklaverei. Die Jährlichen Konferenzen (Synoden) wurden angewiesen, die Gesetzgeber in ihren jeweiligen Staaten aufzufordern, die Sklaverei abzuschaffen. Weltweit solle diese "schreienden Sünde" ausgerottet werden.
55 Jahre später kam es dann jedoch zu einer Kirchenspaltung. Methodisten in den US-Staaten, welche die Sklaverei weiterhin guthiessen, bildeten eine eigene Kirche, in der die Sklaverei erlaubt war. Die staatlichen Rahmenbedingungen bestimmten also die Haltung und Ethik der Kirche in der Sklavenfrage.
Im Rückblick kann ich diese vorübergehende Rechtfertigung der Sklaverei nur schwer verstehen angesichts des Menschenbilds von Jesus und der klaren Haltung der Gründerinnen und Gründer der Methodistenkirchen. Es scheint mir ausser Frage zu stehen, dass Menschen andere Menschen nicht besitzen und in Abhängigkeit halten, sie verstümmeln oder töten dürfen.
Zugleich hoffe ich, dass man nicht auch über Bereichen meines Denkens und Handelns dereinst den Stab brechen wird, und sich fragt, wie man als Christ nur eine solche Haltung und Lebensgestaltung vertreten konnte.