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Samstag, 6. Februar 2021

Hartes Schicksal und Bewahrung

Ein Gedanke

Vom Tod und Leben. Anschrift an Apotheke in Appenzell
Foto © Jörg Niederer
"Du weißt nicht, wer dein Freund oder dein Feind ist, bis das Eis bricht." Sprichwort der arktischen Ureinwohner

Ein Bibelvers - 1. Mose 21,15-18

"Als der Wasserschlauch leer war, legte Hagar den Jungen (Ismael) unter einen Strauch. Sie ging etwa einen Bogenschuss weit weg, setzte sich hin und dachte: 'Ich kann nicht mit ansehen, wie der Junge stirbt.' So sass sie da und weinte laut. Als Gott das Weinen des Jungen hörte, rief ein Engel Gottes vom Himmel her zu Hagar: 'Hagar, was ist mit dir? Fürchte dich nicht! Gott hat das Weinen des Jungen gehört, der dort liegt. Steh auf, heb den Jungen hoch und halt ihn fest in deinen Händen! Denn ich will ihn zum Stammvater eines großen Volkes machen.'"

Eine Anregung

Seit meiner Zeit in General Board of Church and Society der weltweiten Evangelisch-methodistischen Kirche bin ich mit einem Pfarrkollegen per Facebook befreundet, der zu den Ureinwohnern Alaskas gehört. Durch ihn bin ich nun auf eine unglaubliche Geschichte gestossen. 

Jacqueline Marie Edwardsen erzählt: "Als meine Ur-Urgroßmutter Asianggataq geboren wurde, starb ihre Mutter nach der Entbindung. Asianggataqs älterer Bruder Ugiagnaq kam von der Jagd nach Hause und erfuhr, dass seine Mutter gestorben war und dass sie ein Mädchen geboren hatte. Damals war es Brauch, das Baby lebendig mit der Mutter zu begraben, aber Ugiagnaq widersetzte sich der Tradition und lief los, um das Baby zu suchen. Als er die Stelle fand, an der Mutter und Kind abgelegt worden waren, lebte das Baby noch. Da adoptierte er seine kleine Schwester."
Jacqueline Marie Edwardsen fasst zusammen: "Wenn Ugiagnaq nicht zurückgegangen wäre, um die neugeborene Schwester zu retten, gäbe es alle ihre Nachkommen, mich eingeschlossen nicht."

Eine weitere Verwandte mit Namen Beverly Hugo wusste noch mehr über das harten Los dieser Inuit-Familie: "Carl Taalak, Alec Ahsoak sowie Asianggataq und ihr Ehemann Inuura reisten von Shishmaref nach Barrow, weil sie am Verhungern waren, da die [amerikanischen] Yankee-Walfänger ihre Nahrungsquelle dezimiert hatten. Aber sie wussten, dass in Barrow die mächtigen Grönlandwale gejagt wurden, und so machten sie sich auf den Weg. Asianggataqs Ehemann Inuura starb an einer Blutvergiftung. Damals war Asianggataq schwanger mit unserer Großmutter Dora Inuura, der Mutter von Edward Edwardson, Charlie Edwardsen Sr. und dem Vater von Anton Edvardsen von Mandal, Norwegen."

Und wieder einmal frage ich mich: Wie sieht meine Familiengeschichte aus. Was waren die grössten Bewahrungen und die schwersten Schicksalsschläge? 


Die Evangelisch-methodistische Kirche will Menschen zu Christus führen, um so die Welt zu verändern. Was erwartet Personen, die sich mit andern über den christlichen Glauben unterhalten. Wie steht es mit Erfolg und Misserfolg. Davon handelt die Predigt in der Evangelisch-methodistischen Kirche St. Gallen. Sie wird um 10.30 per Youtube übertragen: https://youtu.be/iRBMAftYckM

Jörg Niederer ist Mitglied  im Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika

Freitag, 17. Juli 2020

Zuviel oder zu wenig - vom Essen und Nichtessen

Ein Gedanke
Essen im Überfluss
Foto © Jörg Niederer
"Wir sind die Menschen, die man von früher kennt, wir haben uns nicht verändert. Es gibt halt einen Teil von uns, das ist die Essstörung. Die Essstörung schreit natürlich ganz laut: Nein, wie kannst du da sein, wie kannst du essen und wie kannst du zunehmen, das geht doch gar nicht. Aber die Person, die wir nun trotzdem sind, die freuen sich nun, dass wir da Hilfe bekommen." (Bewohnerin in der sozialtherapeutischen Wohngruppe für Jugendliche mit Essstörungen in Linz)

Ein Bibelvers - Psalm 145,14-16
"Der HERR stützt alle, die fallen, und richtet alle Gebeugten auf. Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit. Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen."

Eine Anregung
Als bisher einzige Einrichtung in Österreich bietet das Diakonie-Zentrum Spattstrasse in Linz, Österreich zwei sozialtherapeutische Wohngruppen für Jugendliche mit Essstörungen an. Maria Harmer vom Ö1 des ORF hat sie besucht und mit Ärztinnen, Therapeutinnen und Betroffenen gesprochen.
Das Diakoniezentrum Spattstrasse ist ein Sozialwerk der Evangelisch-methodistischen Kirche in Österreich. Im Leitbild steht: "Wir sind der festen Überzeugung, dass Beziehung, aufbauend auf dem christlichen Welt- und Menschenbild, vermittelt durch Sozialkompetenz, das Kostbarste ist, das Menschen mit ins Leben gegeben werden kann. Es ist unser Anliegen, dies im Alltag spürbar und erfahrbar zu machen."
Hier kannst du den Radiobeitrag anhören: https://oe1.orf.at/player/20200715/604650/1594823385000

Auch ein selbständiges Werk der Evangelisch-methodistischen Kirche in der Schweiz, das Power2be Bethanien, bietet seit 5 Jahren therapeutisches Wohnen für Menschen mit Essstörungen an. Aktuell kann man sich für eine Sponsorenwanderung zugunsten dieser diakonischen Arbeit anmelden: https://emk-schweiz.ch/2020/06/23/wandern-zugunsten-der-frauen-im-power2be-bethanien/
Zu Essstörungen und dem Power2be Bethanien gibt es einen Fernsehbeitrag: https://www.toponline.ch/tele-top/sendungen/top-talk/news/mit-27-kilo-ins-spital-0098586/   

Was ist in deinem Leben am Wichtigsten? Wie sind bei dir die Prioritäten gesetzt?
Auch bei Jesus gab es Wichtigeres und weniger Wichtiges. Darüber denken wir nach anhand einer Bibelstelle aus Markus 1,33-39.
Wo? Am Sonntag, entweder um 10.15 Uhr an der Kapellenstrasse 6 in der Evangelisch-methodistischen Kirche St. Gallen. Oder dann ab 10.30 Uhr per Livestream unter https://youtu.be/aoXPeF4DDQY

Dienstag, 14. Juli 2020

Was lange weilt, wird Langeweile

Ein Gedanke
Bank im Rhein bei der Insel Werd
Foto © Jörg Niederer
"Wenn Sie es nie versucht haben, können Sie sich nicht vorstellen, wie endlos lange ein Sommertag währt, den man nur am Hunger misst und mit dem Schlaf beendet." 
Robert Louis Stevenson in "Fusswanderungen"

Ein Bibelvers - Sprüche 19,15 und 2. Petrus 3,8b
"Faulheit lässt in tiefen Schlaf fallen, und wer träge ist, wird Hunger leiden."
"Ein Tag ist beim Herrn wie tausend Jahre, und tausend Jahre sind wie ein Tag."

Eine Anregung
Es gibt unzählige Tipps gegen Langeweile, aber kaum ein Tipp zur Langeweile. Und wenn die Langeweile dann doch positiv beschrieben wird, dann muss sie einen Sinn haben. So könne man den Gedanken freien Lauf lassen, Zeit zum Grübeln finden, sich der ausgefahrenen Wege bewusst werden, ein neues Hobby entdecken oder darauf achten, nicht stumpfsinnig zu werden.
Bei Robert Louis Stevenson hat das Nichtstun nur ein Ziel: Die Zeit totzuschlagen, in meditativer Sinnfreiheit zu versinken. Noch einmal Stevenson: "Sein Leben nicht mehr mit dem Zählen der Stunden zu verbringen, bedeutet ewig zu leben, würde ich sagen."
Kannst du die Stunden zählen, die du nicht gezählt hast?

Dienstag, 8. Mai 2018

«Wir hatten Wichtigeres zu tun»

Kriegsgräber aus dem 1. Weltkrieg in Verdun Frankreich
Die internationale Debatte, ob die EMK gleichgeschlechtliche Paare segnen oder schwule und lesbische PfarrerInnen ordinieren sollte, droht die methodistische Kirche zu spalten. Manche argumentieren, dass Heterosexualität zur Schöpfung gehört. Andere sagen, dass die Gerechtigkeit die Segnung gleichgeschlechtlicher Beziehungen und die Ordination schwuler und lesbischer Pfarrer verlangt. Aber wieso ist das so wichtig? ChristInnen sind angesichts vieler ethischer Fragen unterschiedlicher Meinung, aber keine dieser Meinungsverschiedenheiten bedroht die Zukunft der EMK!
Jedes Jahr gibt es bestätigt 6000 tote MigrantInnen auf der Flucht nach Europa - die eigentliche Zahl der Opfer ist viel höher. Schätzungsweise 140000 Menschen starben 2016 in bewaffneten Konflikten. Ungefähr 9 Millionen verhungern jedes Jahr.
Der Herr wird sagen: «Ich war hungrig, und ihr habt mir nichts zu essen gegeben. Ich war durstig, und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben. Ich war ein Fremder, und ihr habt mich nicht als Gast aufgenommen. Ich war nackt, und ihr habt mir keine Kleider gegeben. Ich war krank und im Gefängnis, und ihr habt euch nicht um mich gekümmert.» (Matthäus 25,42-44, BasisBibel) Dann werden wir antworten: «Wir haben uns um Homosexualität gestritten!»


Erschienen in "Kirche und Welt", 5/2018

Dienstag, 7. März 2017

Mit weichem Stock hart zugeschlagen - Lebensstil und Fastenzeit

Don Camillo
Don Camillo schleicht sich aus der Kirche. Jesus am Kreuz spricht ja bekanntlich mit ihm und fragt ihn, was er denn hinter dem Rücken habe. „Einen Stock.“ „Lass ihn hier.“ Natürlich möchte Camillo damit seinen Rivalen Peppone verhauen. So verteidigt er sich: „Es ist ganz weiches Holz, nur Linde, kein Eichenknüppel.“ 
Herrlich. Natürlich kommt er damit bei Jesus nicht durch. 
Verhalten wir uns nicht ähnlich? „So schlimm wie dieser Donald Trump, als die AfD, etc. bin ich doch nicht.“ Da bin ich im Vergleich doch „nur Linde“. 
Immer wieder erlebe ich unser rechtfertigendes Verhalten im Umgang mit den globalen Zusammenhängen von arm und reich. Wir rechtfertigen unseren Reichtum z.B. damit, dass wir auch mal Bio und nicht nur Billig-Fleisch kaufen. Doch die Hälfte des weltweiten Getreides wird an Tiere verfüttert, welche wir in den reichen Ländern essen (Massentierhaltung). Für diese Monokulturen werden Kleinbauern, z.B. in Brasilien um ihr Land gebracht, die wiederum in den Favelas der Grossstädte enden. Auf der andern Seite leiden gemäss der Vereinten Nationen rund 795 Millionen Menschen weltweit an Hunger, also etwa jeder neunte (11 %). Die könnten das Getreide auch brauchen… 
Die Beispiele liessen sich bei beliebig vielen Lebensressourcen fortführen. Der Zusammenhang zwischen Arm und Reich ist eigentlich keine neue Entdeckung. Doch wir reden immer noch lieber darüber, dass wir ja „nur Linde“ benutzen. Dass wir damit aber auf den Armen „rumhauen“, ist uns nicht bewusst. Wie sang doch einst Mani Matter: „dene wos guet geit, giengs besser, giengs dene besser, wos weniger guet geit.“ Das könnte für die Fastenzeit ein Thema sein. Ohne „Nur-Linde-Ausreden“.

Gastbeitrag von Markus Da Rugna, Pfarrer Evangelisch-methodistische Kirche Romanshorn

Dienstag, 13. September 2016

Fleisch- und Schokoladenhunger


Was geschieht, wenn man in einer Stadt gefüllte Einkaufswagen herumstehen lässt?

Die Welt im EinkaufswagenIn Winterthur geschah Folgendes an der Ausstellung "Die Welt im Einkaufswagen" von der Organisation Public Eye: Obwohl alle ausgestellten Lebensmittel Imitate waren, und obwohl alle Einkaufswagen mit einer Plexiglasscheibe zusätzlich gesichert wurden, versuchten Personen an deren Inhalt zu kommen.

Besonders angetan hatten es den Leuten die beiden Wägelchen mit Schokolade und Fleisch. Bei der Schokolade verschwanden viele der in Schokoladepapier eingepackten Holztafeln. Sie wurden zwischen den Gitterstäben herausgeklaubt. Und beim Wägelchen mit den Fleischimitaten wurde gar die Plexiglasscheibe eingeschlagen und der Inhalt gestohlen.

Fleisch und Schokolade. Schweizer wissen, was gut ist. Dass Kakaobäuerinnen und -bauern einen Durchschnittslohn haben, der viermal tiefer ist als die 2 Dollar pro Tag, welche die Armutsgrenze markieren, wird meist ausgeblendet.
Und dass man mit dem Wasserverbrauch für ein Kilo Rindfleisch 486 mal Duschen könnte (für ein Kilo Getreide reicht es für 42 mal Duschen), ist einem auch wenig bewusst.

Fleisch und Schokolade lassen viele Menschen hungrig und durstig zurück, wie die geklauten Imitate aus den Einkaufswagen in Winterthur.


Zur Aktion "Die Welt im Einkaufswagen" siehe https://www.publiceye.ch/de/events/die_welt_im_einkaufswagen/



Ein Beitrag für "Kirche und Welt", 10/2016

Montag, 11. Januar 2016

Stopp der Nahrungsmittelspekulation

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier."
Mahatma Gandhi

Spekulationsstoppinitiative Game over!
Mit dem Essen spielt man nicht; was für die Kinder gilt, sollte bei den Erwachsenen ebenso verboten werden. Hier wird nicht nur gespielt, sondern spekuliert, mit bösen Folgen für die Ärmsten dieser Welt.

Unsere methodistische Tradition verpflichtet uns für die Ärmsten dieser Welt einzutreten. John Wesley, Gründer der methodistischen Bewegung, beleuchtete 1773 in seinen "Gedanken über die gegenwärtige Lebensmittelknappheit" die Gründe für die damalige Armut und Hungersnot in England. Das Getreide wurde für die Schnapsbrennereien angebaut, weil diese mehr Gewinne abwarfen. Grossgrundbesitzer kauften das Land den Bauern weg. Statt Getreide oder Fleisch züchteten sie lieber edle Pferde, die für den Export bestimmt waren. Und während die einen sich an den Nahrungsmitteln schamlos bereicherten, hungerte das Volk.

Es ist nicht gottgewollt, wenn eine Milliarde Menschen an Hunger leiden. Bereits der Prophet Amos kämpfte vor 2800 Jahren gegen Ungerechtigkeit im Nahrungsmittelsektor an. So meint er: "Weil ihr von den Hilflosen Pachtgeld annehmt und ihr Getreide mit Steuern belegt, darum baut ihr Häuser aus behauenen Steinen - und wohnt nicht darin, legt ihr euch prächtige Weinberge an - und werdet den Wein nicht trinken." (Amos 5.11). Bereits damals profitierten die einen von der Nahrungsmittelproduktion, während die anderen hungerten.

Die Preise der Nahrungsmittel unterliegen grossen Preisschwankungen. Schlechtes Wetter führt zu Missernten, neue Begehrlichkeiten wie Mais als Benzinersatz zu einer Verknappung der Rohstoffe. Dieses labile Gefüge gerät vollends aus dem Gleichgewicht, wenn damit spekuliert wird.

Wie schon 2007/08 kam es auch 2010/11 durch gestiegene Rohstoffpreise, insbesondere bei Getreide und Öl, zu schwerwiegenden Folgen für die Ärmsten der Welt. Innerhalb eines Jahres stiegen laut der Welternährungsorganisation allein die Getreidepreise um über 70 Prozent. Hohe Lebensmittelpreise führen dazu, dass sich immer mehr Menschen ihre täglichen Mahlzeiten nicht mehr leisten können – und schlimmstenfalls verhungern. Die Hauptursache dieses Preisanstieges waren Spekulationen an den Devisenmärkten. Man rechnet, dass eine Erhöhung von 1% des Preises zu 16 Millionen zusätzlich hungernden Menschen führt.

Wenn sich Bauern in der 3.Welt ihre Rohstoffe nicht mehr leisten können, flüchten sie vom Land in die Stadt und später aus dem Land. Es sind genau diese Menschen, die so gerne als Wirtschaftsflüchtlinge disqualifiziert werden.

Am 28. Februar kommt die Initiative gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln (http://spekulationsstopp.ch)  zur Abstimmung. Sie verlangt ein Verbot der Finanzspekulation auf Lebensmittelpreise, während die Preisabsicherung an den Börsen für Händler und Produzenten weiterhin möglich bleiben soll.
Der Ausschuss für Kirche und Gesellschaft der Evangelisch-methodistischen Kirche Schweiz-Frankreich-Nordafrika unterstützt diese Initiative. Auch wenn wir in der Schweiz das Hungerproblem nicht alleine lösen können, so setzt die Initiative ein Zeichen. Der Finanzplatz Schweiz und die Schweizer Banken spielen eine wichtige Rolle in der Spekulation mit Nahrungsmitteln und die grössten Rohstoffunternehmen der Welt haben hier ihren Firmensitz. Unser Land mit seiner langen humanitären Tradition soll mit einem guten Beispiel vorange-hen.

Die Initiative gibt denen Recht, die bei der gegenwärtigen Flüchtlingskrise fordern, man solle vor Ort helfen, statt die Menschen in unser Land zu lassen.

Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass vor knapp 100 Jahren viele Schweizer ausgewandert sind, weil es in der Schweiz zu wenig Nahrung gab. 

Freitag, 28. Dezember 2012

Nachhaltig predigen mit Schwerpunkt Ernährung


Das Internetportal "nachhaltig predigen" geht in die zweite Runde mit Predigtanregungen zur "Nachhaltigkeit".
Wer über nachhaltige christliche Lebensstile predigten möchten, erhält unter "www.nachhaltig-predigen.de" vielfältige Anregungen.
Das Erscheinungsbild des Internetportals wurde aktualisiert und lädt dazu ein, sich einmal mit den vielschichtigen Zusammenhängen zwischen Nachhaltigkeit und Christentum zu befassen.
Eine "Neuheit" im Kirchenjahr 2012/13 ist das Schwerpunktthema "Ernährung". Neben dem, was die Bibel selbst zur Ernährung und zu unserem Ernährungsverhalten sagt, werden unter anderem die Aspekte Gesundheit und die Einflüsse des lokalen Handelns auf globale Zusammenhänge angesprochen.
 Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK Schweiz-Frankreich