Ein Gedanke
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| Foto © Jörg Niederer |
"Die Güter auf der Welt sind ungleich verteilt. Es gibt Armut. Und zwar unverschuldete Armut. Es ist unsere Pflicht zu helfen. Aber das kann man nicht nur mit Worten tun. Gerechtigkeit kostet etwas. Der Friede ist nicht gratis. Sind wir aber auch heute noch alle bereit, beweiskräftig zu zeigen, dass wir den Frieden wollen und für den Frieden einstehen? Ich weiss sehr gut, dass wir in unserem Lande selber auch noch viele Probleme haben. Wir sollen und müssen uns anstrengen, sie zu bewältigen. Aber wir können unsere Probleme nie nur für uns selber und ohne Rücksicht auf andere lösen. Das wäre unschweizerisch."
Aus der Ansprache von Bundespräsident Willi Ritschard zum Nationalfeiertag 1978 - https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/reden/ansprachen-zum-nationalfeiertag/1978.html
Ein Bibelvers - Psalm 24,1-5
"Ein Psalm Davids. Dem HERRN gehört die Erde und was sie erfüllt, der Erdkreis und die ihn bewohnen. Denn er ist es, der sie auf Meeren gegründet, über Strömen fest errichtet hat. Wer darf hinaufziehen zum Berg des HERRN, wer an seine heilige Stätte treten? Wer reine Hände hat und ein lauteres Herz, wer nicht auf Nichtiges seinen Sinn richtet und nicht falsch schwört. Der wird Segen empfangen vom HERRN und Gerechtigkeit vom Gott seiner Hilfe."
Eine Anregung
Hörenswert ist der Beitrag bei Lifechannel zur Schweizerischen Nationalhymne. Die Gesangsvorträge sind nicht immer über jeden Zweifel erhaben, aber sie kommen von Herzen: https://lifechannel.ch/leben/gesellschaft/im-brennpunkt/schweizer-woche-unsere-nationalhymne/
Krieg und Widerstand, die Schönheit des Landes, die Monarchie sowie die Religion: Welche Hintergründe andere europäischer Nationalhymnen haben, erfährt man hier: https://rp-online.de/panorama/ausland/hymnen-und-ihre-bedeutung_iid-23676951
Ab 12 Uhr kann man per Livestream an der Bundesfeier auf dem Rütli mit Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga teilnehmen: https://youtu.be/hQuS-Slnnlw
Ein Gedanke
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| Foto © Jörg Niederer |
"Da, wo der Alpenkreis nicht dich zu schützen weiss, wall dir von Gott, stehn wir den Felsen gleich, nie vor Gefahren bleich, froh noch im Todesstreich, schmerz uns ein Spott."
(2. Strophe der alten Schweizer Nationalhymne "Rufst du mein Vaterland...". Der kriegerisch-blutige Text war bis 1961 in Gebrauch und wurde nach der britischen Königshymne gesungen: https://youtu.be/Fgk9nlqH-A0.
Hymnentext: https://de.wikipedia.org/wiki/Rufst_du,_mein_Vaterland)
Ein Bibelvers - Apostelgeschichte 5,29
"Petrus aber und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen."
Eine Anregung
Die Nationalhymne der Schweiz wurde vom Zisterziensermönch Alberich Zwyssig komponiert. Er verwendete einen leicht abgeänderten Text vom Dichter Leonhard Widmer aus dem Jahr 1840. Widmer war ein Liberaler, der sich unter anderem auch für die Auflösung der Klöster stark gemacht hatte. Und trotzdem ist sein Schweizerpsalm aus heutiger Sicht sehr religiös und beschwört Gott und Frömmigkeit.
Hier findet man den Schweizerpsalm in allen vier Landessprachen: https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizerpsalm
Und hier findet sich eine neue Strophe, die den Wettbewerb der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft gewonnen hat. Sie stammt von Werner Widmer und baut auf der Präambel der Bundesverfassung auf: https://www.sgg-ssup.ch/de/der-hymne-text.html
Kannst du die Nationalhymne auswendig singen?
Heuten Sonntag ab 10.30 Uhr wir die Predigt aus dem Gottesdienst der Evangelisch-methodistischen Kirche St. Gallen ins Internet übertragen. Ausgangpunkt ist der Schweizerpsalm. Zur Verabschiedung von Pfarrer Jeongsoo Lee denken wir nach über das Christliche in der Gesellschaft. Wie stark prägt es ein Land? Befindet sich der christliche Glauben an die Liebe Gottes in einem Rückzugsgefecht? Hier erfährst du es: https://youtu.be/3jRBF-6dJJo