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Sonntag, 4. April 2021

Der steinige Weg und die Auferstehung

Ein Gedanke

Grabsteine bilden eine Brücke zu einer Kapelle bei Fulenbach
Foto © Jörg Niederer
Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!

Ein Bibelvers - Markus 16,1-3

"Als der Sabbat vorbei war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter von Jakobus, und Salome wohlriechende Öle. Sie wollten die Totensalbung vornehmen. Ganz früh am ersten Wochentag kamen sie zum Grab. Die Sonne ging gerade auf. Unterwegs fragten sie sich: 'Wer kann uns den Stein vom Grabeingang wegrollen?'"

Eine Anregung

Heute um 10.30 Uhr kann man per Youtube der Osterpredigt in der Evangelisch-methodistischen Kirche St. Gallen folgen: https://youtu.be/e-TtFB23DcM
Bei der Auferstehung von Christus wird immer wieder auf den weggewälzten Stein vor dem Grab verwiesen. Ein Beweis für die Auferstehung ist das jedoch noch nicht. Und es ist nur der letzte von vielen Steinen auf dem Weg von Jesus. Wir folgen dieser Spur der Steinen auf Jesu Weg.

Ebenfalls eine Möglichkeit, sich mit diesen Gedanken zu beschäftigen, bietet am Fernseher oder im Internet der Gottesdienst um 10.00 Uhr auf Musig24.tv: https://www.musig24.tv/

Jörg Niederer ist Mitglied im Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika

Sonntag, 12. April 2020

Vlog

Ein Gedanke
OstereierWie machen das nur die Menschen, die oft Wochenlang nicht ins Freie können? Der einstige U-Boot-Pfarrer Chris Yost gibt Tipps: "3. Ich ermutige dich, einen Weg zu finden, diese Tage zu dokumentieren. Vielleicht mit einem Videojournal (Vlog), einem Tagebuch, mit täglichen Tonaufnahmen, usw. Beobachte messbare Dinge, wie sie sich über die gesamte Dauer der Quarantäne entwickeln. So wird der Fortschritt sichtbar auch in Tagen, die sich sehr gleichen. Ich weiss nur deshalb, dass ich 423 Tage im abgetauchten U-Boot verbrachte, weil ich mir damals täglich Notizen gemacht habe."

Ein Bibelvers - Markus 16,6
Der junge Mann aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten.

Eine Anregung
Stefan Zolliker von der EMK Winterthur bietet täglich Videoandachten auf Youtube an. Schau mal rein, was er heute an Ostern zu sagen weiss: https://www.youtube.com/channel/UCWexb5X2UGJ9C5RSXoG29CA

Heute an Ostern gibt es Gedanken zur Auferstehung von Jesus Christus via Livestream: https://www.youtube.com/watch?v=mL0T5b6M5bU

Samstag, 1. Dezember 2018

Weihnachten – Geerdete Hoffnung

WeihnachtsroseDer Theologe Emil Brunner sagte einmal: «Was der Sauerstoff für die Lunge, das bedeutet die Hoffnung für die menschliche Existenz.»

Weihnachten ist für mich Ausdruck der Hoffnung, die jeden Tag in uns geboren werden kann: in einem Futtertrog in Betlehem, einem Co-Working Space in Zürich, in einer Familie in Meiringen oder in einer der vielen EMK Gemeinden.

Bevor ich Pfarrer wurde, habe ich mich in der Masterarbeit mit der christlichen Hoffnung beschäftigt. Dabei wurde klar: Christliche Hoffnung gründet in der Auferstehungsbotschaft Jesu Christi. Paulus meint dazu: «Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsere Verkündigung leer, leer auch euer Glaube.»

Die Auferweckungsbotschaft formte aus einem Haufen verzweifelter JüngerInnen mutige Menschen, die bis nach Rom verbreiteten, was sie erfahren hatten. Allerdings drohte ihre Botschaft abzuheben. Daraufhin unternahmen die Evangelien den Versuch, die Lebensgeschichte Jesu aus dem Blickwinkel nach Ostern nachzuzeichnen, um herauszustellen: Was wir erzählen, hat seine Bodenständigkeit.

Es reicht nicht, bloss von der grossen Hoffnung zu reden, sie muss immer wieder klein geboren werden. So bin ich oft selbst gefordert, die Hoffnung, dass die Liebe sich am Ende durchsetzt, in mein Leben zu übersetzen. Das ist eine grosse Herausforderung. Weihnacht ist die Geschichte, dass es Gott tatsächlich geschehen lässt.

Erschienen in "Kirche und Welt", 12/2018