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Donnerstag, 1. Januar 2015

Die Unannehmbaren annehmen - Gedanken zur Jahreslosung 2015

Jahreslosung 2015 - Römer 15,7Darum nehmt einander an, wie auch Christus euch angenommen hat, zur Ehre Gottes. (Römer 15,7)

Paulus ruft dazu auf, nicht nur gedankliche und geistige Unterschiede und Gegensätze, vielleicht sogar Auseinandersetzungen zu ertragen. Zu Gottes Ehre, sagt er, räumt denen, die euch über den Weg laufen, einen Platz ganz nahe bei euch ein, praktisch und konkret.

Betrifft dieses Platzeinräumen nur Gleichgesinnte, mit erkennbarer Sprache und Kultur und gesellschaftlicher Anerkennung? Oder geht es um „einander in der Gemeinde“?

Paulus definiert genauer: „wie auch Christus euch angenommen hat, zur Ehre Gottes“. „Wie Christus“ bedeutet, dass wir die, die nicht dazugehören, die nicht mit uns einer Meinung sind, annehmen, um Gott „einmütig und einstimmig“ zu loben (Röm. 15,6). Weil Christus uns angenommen hat, als wir für Gott fremd waren, nehmen wir Menschen an, die nicht unserer Meinung oder kulturfremd sind, nehmen wir Menschen auf, die von der anderen Seite der Grenze kommen.

Wozu ruft Paulus uns 2015? Einfach weitermachen wie bisher, wenn wir abstimmen und einkaufen gehen, wenn wir über Menschen reden, wenn wir unsere Ferien planen? Oder lädt Christus uns ein, zu Gottes Ehre, etwas Neues zu wagen?

Hier finden sie die Jahreslosung 2015, gestaltet von Doris Schnell, Bregenz



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