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Sonntag, 11. Oktober 2020

Surfers Gleichgewicht der Bewegung

Ein Gedanke

Surfer auf der Aare mitten in der Stadt Thun
Foto © Jörg Niederer
"Wahre Ruhe ist nicht Mangel an Bewegung. Sie ist Gleichgewicht der Bewegung." Ernst Freiherr von Feuchtersleben, Schriftsteller und Arzt (1806-1849)

Ein Bibelvers - 2. Mose 15,8

Mose nach dem Durchzug durchs Schilfmeer: "Beim Schnauben deines (Gottes) Zorns staute das Wasser sich, stellten die Wogen sich auf wie ein Damm, erstarrten die Fluten im Herzen des Meers."

Eine Anregung

Wohl einer meiner kürzesten Blogbeiträge: Bleib im Gleichgewicht!


Jörg Niederer ist Mitglied  im Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika

Samstag, 10. Oktober 2020

Die Friedensbotschaft eines Türgriffs

Ein Gedanke

Türgriff der Schmuckmanufaktur Frieden in Thun
Foto © Jörg Niederer

"Wenn die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht siegt, wird die Welt Frieden finden."
Jimi Hendrix

Ein Bibelvers - Matthäus 5,9

"Selig, die Frieden stiften - sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden."

Eine Anregung

Nein, ich mache noch keine Schleichwerbung. Auch nicht für die seit 1898 bestehende Schmuckmanufaktur Frieden in Thun. Als ich deren Türgriff fotografierte, gefiel mir die Verknüpfung des besonderen Namens "Frieden" mit der Kreativität und dem Design.

Auf der Suche nach Frieden braucht es Kreativität. Die Form des Frieden ist dabei nicht gleichgültig. Das wissen wir spätestens seit der Zeit, als ein Gleichgewicht der Abschreckung Frieden bewahren sollte. Friedlich vor Schrecken, welch kurioser Widerspruch in sich.

Juweliere und Schmuckdesigner brauchen ein ruhiges Händchen, Präzision und ein gutes Auge für kleinste Irritationen. Das Ergebnis soll vollkommene Freude bereiten.

Es ist an der Zeit, dass wir endlich unsere ganze Schaffenskraft der Gestaltung des Friedens widmen und dabei die gleiche Sorgfalt anwenden wie Goldschmiede und Juweliere, die schon bei der Beschaffung ihrer Werkstoffe darauf achten, dass diese in Frieden geschürft wurden. Denn wie sagte schon der alttestamentliche Liederdichter: "Gnade und Treue finden zusammen, es küssen sich Gerechtigkeit und Friede." (Psalm 85,11)


Jörg Niederer ist Mitglied  im Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika

Freitag, 9. Oktober 2020

Findlinge in der Gummi

Ein Gedanke

Findlinge in der Gummischlucht Sigriswil
Foto © Jörg Niederer
"Mein Radiergummi wird mich überdauern. Dieser verstörende Gedanken war einfach eines Tages da." Jörg Niederer, Zu Fuss von Frauenfeld nach London, Burgistein 2018, S.11

Ein Bibelvers - Psalm 23,4

"Wandere ich auch im finstern Tal, fürchte ich kein Unheil, denn du (Gott ) bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich."

Eine Anregung

Mit einem Radiergummi hat die Gummischlucht bei Sigriswil gar nichts zu tun. Auch nicht mit dem aus Kautschuk gewonnenen Gummi. Und auch nicht mit dem kaufmännischen Angestellten, liebevoll "Bürogummi" genannt. Und der "Gummi drum" ist ebenfalls nicht damit gemeint.

Es geht um etwas ganz anderes. Das Schweizerische Idiotikon (https://www.idiotikon.ch/ - in lesbarerer Weise von J.N. zitiert) weiss Bescheid. Zu finden ist die Antwort unter dem Eintrag "Kum". 

"Kum, Gumm, Chumme, Chummi (lt Zyro Gummi):
1. wellenförmig gekrümmte Bodenfläche, bes. enge, mulden- oder kesselförmige, geschützte, mit Pflanzenwuchs bedeckte Ausbuchtung im Gebirge, entweder im Hintergrund von Tälern oder an den Abhängen, wo sich dann etwa Alpenwege hinaufschlängeln; Bergwinkel, Vertiefung, Höhle, Engpass zwischen Felsen; kleinere Seitenschlucht. Vgl. die Synn. Graben, Grueb, Ghelen, Schluecht, Tüelen ...
2. tiefe Wassergrube, eine Art Cisterne, Wasserbehälter (im Freien) 
3. ...
Frz. combe (comba in den frz. Dialekten der Westschweiz), kleines Tal, Bergschlucht; it. comba (com. gomba), im Patois des Unter-Wallis combaz, noch vielfach in Ortsnamen."

Vereinfacht gesagt ist "Gummi" ein anderes Wort für Schlucht. Und damit ist "Gummischlucht" doppelt gemoppelt, ein Pleonasmus: Die Gummischlucht ist eine "Schluchtschlucht". Oder mit Psalm 23,4 gesprochen: "Wandere ich auch in finsterer Gummi, fürchte ich kein Unheil..."


Jörg Niederer ist Mitglied  im Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Unerreichbare Sehnsucht nach der letzten Antwort

Ein Gedanke

Regenbogen über dem Sigriswiler Rothorn
Foto © Jörg Niederer

"Wenn du den Regenbogen willst, musst du mit dem Regen klar kommen."
Dolly Parton, Country-Sängerin

Ein Bibelvers - 1. Mose 9,12-15

"Und Gott sprach: ... Meinen Bogen stelle ich in die Wolken. Der soll ein Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde sein. Wenn ich nun Wolken heraufziehen lasse über der Erde und der Bogen in den Wolken erscheint, dann will ich mich meines Bundes erinnern, der zwischen mir und euch besteht und allen Lebewesen, allen Wesen aus Fleisch, und nie wieder wird das Wasser zur Sintflut werden, um alles Fleisch zu verderben."

Eine Anregung

Laut einer irischen Sage findet sich am Ende des Regenbogens (an welchem der beiden Enden weiss ich nicht) ein Goldschatz, versteckt von einem Kobold mit Namen Leprechaun. Der Regenbogen, den wir gestern sahen wie er sich über das Sigriswiler Rothorn spannte, nahm seinen Ausgang in der Gummischlucht. Gut möglich, dass sich da in der Molasse der Nagelfluhklamm auch tatsächlich etwas Gold finden liesse. Doch letztlich wissen wir, dass Mythen und Sagen auf einer anderen Ebene handeln als in der Realität. Der Regenbogen steht führ eine unbegehbare Brücke von der Welt der Fakten in die Welt der Träume. Die magische Zahl lautet 42. Denn ein Regenbogen kann nur dann sichtbar werden, wenn die Sonne unter einem Winkel von 42° zur Erde steht. Welch faszinierendes Zusammentreffen ist es doch, dass 42 auch die Antwort "nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest" ist im Roman "Per Anhalter durch die Galaxis" des englischen Autors Douglas Adams.

Der Antwort nach dem Leben und dem Universum auf der Spur sind auch Physikerinnen, Chemiker, Geologinnen und Botaniker. Ob sie dem Schatz am Ende des Regenbogens näher kommen als die Träumerinnen und Träumer, zu denen ich auch die Theologinnen, Psychologen und Philosophinnen zähle?

In der Bibel erinnert der Regenbogen Gott daran, den Geschöpfen der Erde nicht mehr den Untergang zu bringen, sondern den Frieden. 

Frieden! Auch so eine Sehnsucht, welche Träumer und Realisten verbindet.


Jörg Niederer ist Mitglied  im Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Als die kleinen Appenzeller ganz gross rauskamen

Ein Gedanke

Schlachtdenkmal auf dem Stoss bei Gais
Foto © Jörg Niederer
"Das schlimmste Übel, an dem die Welt leidet, ist nicht die Stärke der Bösen, sondern die Schwäche der Guten." Romain Rolland, Französischer Schriftsteller (1866 - 1944)

Ein Bibelvers - 2. Korinther 12,10

"Darum freue ich mich über alle Schwachheit, über Misshandlung, Not, Verfolgung und Bedrängnis, um Christi willen. Denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark."

Eine Anregung

Gestern wanderten wir über den Stoss. Nicht den in Schwyz, den bei Gais im Appenzell. Das Wetter muss etwa so gewesen sein wie am 17. Juni 1405, als 1200 Habsburger unter Leopold IV. 400 Appenzellern gegenüberstanden. Damals gehörte Winterthur und Schaffhausen noch zu Habsburg und die Appenzeller waren so etwas wie assoziierte Mitglieder der Eidgenossenschaft und rechte Kriegsgurgeln.

Geschickt nutzten sie das Gelände aus, positionierten sich auf dem Stoss weit über den in den Hang gebauten Verteidigungswall und liessen die Habsburger durch. Dann kam die Morgarten-Strategie zum Einsatz. Felsen wurden auf das feindliche Kriegsheer hinuntergerollt, es folgte der Zangenangriff mit Hellebarden auf die im Morast und auf rutschig nassem Gelände in ihren Rüstungen feststeckenden Ritter. Die Bogenschützen der Habsburger konnten auch nicht helfen. Die Nässe hatte die Bogensehnen unbrauchbar gemacht. So schlug eine ortskundige Minderheit mit cleverer Strategie ein drei- bis zehnmal grösseres habsburgisches Heer.

Die Schlacht gehört zu den Appenzeller Kriegen und hat ein Vorgeschichte. (Siehe dazu auch mein Blog vom 12. Juni: https://kircheundgesellschaft.blogspot.com/2020/06/von-der-dummheit-des-kriegs-und-andern.html). Diese Appenzeller Kriege nahmen mit der Schlacht am Stoss so richtig an Fahrt auf. Es folgte die Expansion der Appenzeller bis über den Arlberg und die Verwüstung des Thurgaus. Unter der Führung von St. Gallen und Appenzell entstand der "Bund oben am See". Mehr dazu hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_am_Stoss

Der damals erkämpften Freiheit und zum Gedenken der Gefallenen findet bis heute die Stosswallfahrt statt. Laut Tourismus Appenzell gehört sie "zu den ältesten und urtümlichsten Traditionen im Appenzellerland" und findet das nächste Mal am 9. Mai 2021 statt. Jahrhunderte lang nahmen an dieser Pilgerfahrt nur Männer teil. Aber seit 1991 sind auch Frauen und Mädchen zugelassen. Das nächste Jahr also zum 30. Mal. Siehe: https://www.appenzell.ch/de/kultur-und-braeuche/braeuche-und-traditionen/stosswallfahrt.html

Das Geschehen vor 600 Jahren hat etwas von einer David-gegen-Goliat-Geschichte. Der Kleine besiegt den Grossen, und wird so selbst ein Grosser. Nur irgendeinmal kommt dann wieder ein kleiner, und besiegt auch diesen Grossen, was den wiederum ziemlich klein macht.


Jörg Niederer ist Mitglied  im Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika




Dienstag, 6. Oktober 2020

Aussteig- und andere SolochristInnen

Ein Gedanke

Einsamer Beter in der Stiftskirche Bellinzona
Foto © Jörg Niederer
Was ist ein Säulenheiliger ohne Säule? Ein Heiliger!

Ein Bibelvers - 1. Könige 17,2+3

"Und das Wort des Herrn erging an Elia: Geh fort von hier und wende dich nach Osten. Halte dich verborgen am Bach Kerit, der jenseits des Jordan fliesst. Und aus dem Bach kannst du trinken, und den Raben habe ich geboten, dich dort zu versorgen."

Eine Anregung

Typisch christliche Fragen stellt sich Karsten Risseeuw alias Kernbeisser in seinen "Gedanken zur Bibel". Einer seiner Blogs beschäftigt sich mit dem Solochristenleben. Vielleicht kennst du das Dialektlied "Solochrist". Dann bist du vermutlich in freikirchlichen Kreisen gross geworden. Denn dort hat man es rauf und runter gesungen. "Warum gaht's dänn nöd als Solochrischt, warum chas elei nöd gah? Will d'eleige ganz verlore bisch, und der niemmert z'Hilf cha cho. En Christ brucht der ander, der ander brucht mich, so hälfe mir enander uf em Wäg is sis Riich." Hier eine gesungene Version: https://www.youtube.com/watch?v=e0_kTMvEfJA

Der Kernbeisser will dieses Bild des Solochristen aus der negativ besetzten Ecke führen. Dazu erzählt er von sich, und wie er einige Jahre ohne institutionelle christliche Gemeinschaft lebte. Damit ist er nicht allein. Viele Christen steigen für einige Zeit aus der organisierten christlichen Szene aus und versuchen mit mehr oder weniger Erfolg, ein individuelles christliches Leben zu führen, jenseits von frommer Erwartung und den Sonntag und Alltag bestimmendem Gemeindeprogramm.  Sein Blog dazu kann man hier lesen: https://kernbeisser.ch/kann-man-solochrist-sein/

Da wo die christliche Gemeinschaft zu einer Pflicht wird, wird das Christsein zu einem Krampf und Frust. Die Freiheit der Gotteskinder wird dabei pervertiert und ins Gegenteil, in eine Abhängigkeit verkehrt.

Doch auch in der Phase der Distanzierung geht es nicht ohne das, was John Wesley "Gnadenmittel" nannte. Wesley meinte damit alles, was den Menschen in seinem Christsein bestärkt. Traditionell zählt man dazu den Besuch der Gottesdienste, das Lesen der Bibel und guter christlicher Literatur, die Beichte, das Fasten, das Beten sowie die Kleingruppen. Vielleicht sind heute ganz andere "Gnadenmittel" auf dem eigenen Glaubensweg hilfreich. Die ungezwungenen Gespräche mit Menschen über Gott und die Welt, das Führen eines Tagebuchs, eine Zeit der Einsamkeit, Spass mit der Familie statt Stimmkrampf im Kirchenchor, eine Reise allein, spontane Besuche in unbekannten Kirchgemeinden, etc. Der Kernbeisser lässt durchblicken, dass er in der Zeit der Kirchenabstinenz nicht ohne den Austausch über Glaubensfragen ausgekommen ist. Es bleibt eben selbst als SolochristIn so, dass man christlich zwar ganz anders, aber nicht ganz solo, unterwegs sein kann.


Jörg Niederer ist Mitglied  im Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika

Montag, 5. Oktober 2020

Karma-Boost und andere neuzeitliche Irritationen

Ein Gedanke

Hindutempel im Haus der Religionen in Bern
Foto © Jörg Niederer
"Jedes Mal, wenn Du lächelst, gewinnt Dein Leben an Zeit." (AutorIn unbekannt)

Ein Bibelvers - Prediger 8,14

"Es gibt Nichtiges, das auf Erden geschieht: Es gibt Gerechte, denen es ergeht, als hätten sie gehandelt wie Frevler, und es gibt Frevler, denen es ergeht, als hätten sie gehandelt wie Gerechte. Ich dachte: Auch dies ist nichtig."

Eine Anregung

Bei RefLab - https://www.reflab.ch/ - kann man die dortigen Beiträge in fünffacher Abstufung bewerten. Aufgrund der Erfahrung, dass es in der angelsächsischen Welt bei Texten von links oben nach rechts unten geht, erkenne ich, ohne anfänglich die Wertungen wirklich zu verstehen, dass weiter links "besser" und weiter rechts "schlechter" bedeutet.

RefLab verwendet Slang-Begriffe aus der urbanen Gesellschaft. Das wirkt etwas verspielt und zeigt mir wieder einmal auf, wie alt und out ich schon geworden bin.

Die Bestbewertung "OMG" lautet ausgeschrieben "Oh my God". Das ist noch einfach zu verstehen. In der Mitte findet sich das neutrale "Deep", wohl im Sinn von "tiefgründig, aber nicht wirklich der Hammer". Das darauf folgende "Boring" ist Englisch für "langweilig". Die schlechteste Bewertung lautet "Fake News". Dabei denken wohl alle an unnatürlich blonde Haartollen.

Aber was bedeutet die zweitbeste Wertung "Karma-Boost"?

"Boost" ist einfach. Es ist Englisch für "fördern", "steigern". "Karma" dagegen ist ein Begriff aus dem Hinduismus. Es besagt, dass alle Handlungen Folgen haben, entweder in diesem Leben oder in einem folgenden Leben. Wer Gutes tut, hat es demnach im folgenden Leben leichter, wer Schlechtes tut, wird vielleicht als bedauernswerter Toilettenmann wiedergeboren. Das beste Karma hat, wer gar nicht mehr wiedergeboren werden muss, um schlechte Taten zu kompensieren.

Die urbane Gesellschaft verwendet "Karma" in säkularisierter Weise ohne die Wiedergeburts-Philosophie, und im Sinn des alttestamentlichen Tun-Ergehen-Zusammenhangs. Gutes und Schlechtes fallen auf den Täter oder die Täterin zurück und zwar in nachvollziehbarer, diesseitigen Weise. Dumm nur, dass diese Philosophie durch die Erfahrung regelmässig widerlegt wird. Selbst in der Bibel finden sich gewichtige Texte dagegen, mit entsprechenden Auswirkungen auf das Gottes- und Menschenbild. Was für ein Gott ist denn das, der, obwohl du ein anständiges Leben zu führen versuchst, dich nicht anständig leben lässt? Und warum kommen die Bösen immer an die Macht?

Zurück zur Bewertung "Karma-Boost" im RefLab. Ich vermute, damit soll ein Beitrag als hilfreich und förderlich für die eigene Lebenspraxis definiert werden. Ob das nun für diesen hier vorliegenden Beitrag von mir auch gilt, überlasse ich der mehr oder weniger geneigten Leserin, dem mehr oder weniger geneigten Leser.


Jörg Niederer ist Mitglied  im Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika